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BÜCHSENMACHER
Ausbildung zum Büchsenmacher Ein Büchsenmacher ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach der Handwerksordnung (HwO). Die Ausbildungszeit beträgt in der Regel dreieinhalb Jahre.
Mindestens der Hauptschulabschluss ist für die Ausbildung erforderlich. Einige Betriebe verlangen jedoch mindestens die mittlere Reife als Schulabschluss. Laut Ausbildungsordnung stehen
während der Ausbildung die Techniken der Metallbearbeitung und der Umgang mit Holz- und Kunststoffen auf dem Programm. Weitere Fächer sind Waffentechnik, Ballistik, Optik und die rechtlichen
Grundlagen des Waffengesetzes. Die Ausbildung erfolgt wie bei den meisten Ausbildungsberufen in einem Meisterbetrieb und in einer Berufsschule. Derzeit existieren eine Berufsschule für
Büchsenmacher in Baden-Württemberg (Ehingen) und eine Berufsfachschule für Büchsenmacher in Thüringen( Suhl). Die schulische Ausbildung erfolgt im Blockunterricht, jedoch erst ab dem zweiten
Lehrjahr in der Büchsenmacherfachschule in Ehingen. Im ersten Lehrjahr besucht der Lehrling die örtliche Berufsschule, meistens bei den Industriemechanikern, um technische und metallische
Grundlagen zu erlernen. Zwölf Wochen Blockunterricht pro Lehrjahr werden dann ab dem zweiten Lehrjahr in Ehingen verlangt, welche in drei Blöcken absolviert werden, meistens à 4 Wochen. Diese
Berufsschulen bieten die praktische und theoretische Ausbildung als Büchsenmacher vor Ort an, ebenso wie eine Ausbildung als Graveur, wobei der Graveur nur in Suhl erlernt werden kann. Zu den
Unterrichtsfächern in der Berufsschule zählen:
Ausbildungs- und Unterrichtsfächer zum Büchsenmacher Englisch Französisch Religion/Ethik Sozialkunde
Wirtschaftskunde Werkstofftechnik Technische Mathematik Technische Kommunikation Informatik Hydraulik Pneumatik SPS CNC-Technik Jagdwaffenkunde
Sportwaffenkunde Faustfeuerwaffenkunde Waffeninstandhaltung Waffengesetze Ballistik Optik Schießpraktikum
Büchsenmacher Meisterausbildung Die
Fortbildung vom Gesellen zum Meister erfolgt in einem Betrieb, kann aber auch an einer gewerblichen Schule absolviert werden. Neun Monate bei 40 Wochenstunden dauert der Vorbereitungskurs zur
Meisterprüfung. Die Prüfung wird von der Innung abgenommen.
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