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DROGIST
Ausbildung zum Drogist Die Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit einer Prüfung vor der zuständigen Industrie- und
Handelskammer. Voraussetzung ist in der Regel ein sehr guter Hauptschulabschluss sowie Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern wie Chemie und Biologie. Während der Ausbildung wird eine
Zwischenprüfung durchgeführt. Die Ausbildung umfasst einen allgemeinen kaufmännischen Teil (z. B. Rechnungswesen, Warenwirtschaft, Kundenberatung, aber auch Personalplanung) und einen
fachlichen Teil. In letzterem werden unter anderem Kenntnisse im Umgang mit Kosmetikprodukten, Medikamenten, Fotografie, Pflanzenschutzmitteln und weiteren Gefahrstoffen vermittelt
Zur
Zeit gilt die „Verordnung über die Berufsausbildung zum Drogist/zur Drogistin“ in der Fassung vom 30. Juni 1992 (siehe Weblinks). Während Mitte der 1990er Jahre die Ausbildungszahlen
extrem niedrig waren (teilweise weniger als 200 Auszubildende pro Jahr), steigt die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse in den letzten Jahren kontinuierlich an. Im Jahr
2006 wurden über 700 Ausbildungsverhältnisse neu abgeschlossen.
Tätigkeiten des Drogisten Drogisten sind meist in Drogerien beschäftigt. Die Tätigkeit entspricht in
Teilen dem des Einzelhandelskaufmanns, daher kommen Drogisten häufig auch in diesem Berufszweig unter. In den letzten Jahren hat sich das Tätigkeitsfeld des Drogisten mehr und mehr von der
typischen Drogerie zum Drogeriemarkt verschoben; Ende 2005 gab es noch etwa 3.750 Fachdrogerien in Deutschland.
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